Musikgarten Erftstadt

Bedeutung von Musik

Musik und ganz besonders das Singen wirken intensiv auf das seelische Befinden. Singen begleitet die Menschen seit Anbeginn ihrer Kultur.

Nicht erst seit der Langzeitstudie von Prof. Dr. Hans Günther Bastian mit Kindern im Alter von 6-12 Jahren ist bekannt, wie positiv sich intensive Beschäftigung mit Musik auf die Entwicklung von Kindern auswirkt. Das Sozialverhalten verbesserte sich, der IQ-Wert wurde erhöht, Konzentrationsschwächen kompensiert und damit die schulischen Leistungen verbessert.

Die frühkindliche Forschung hat ergeben, dass bei Babys, die mit Musik heranwachsen Vernetzungen im Gehirn früher erfolgen und der Sinn für Sprache und mathematische Zusammenhänge im späteren Leben komplexer ausgebildet wird.
Wenn Mütter schreienden Kindern vorsingen, sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol im Blut der Kleinen. Beruhigende Worte sind hingegen nicht ganz so wirksam. Der Effekt hält weniger lange an.

Die ersten sechs Lebensjahre sind die wichtigsten für die geistig-seelische Formung des Menschen. Kinder beobachten und nehmen unbewusst jeden Aspekt ihres Umfeldes auf. Kassetten und CDs können das gemeinsame Musizieren und das Vorbild der Eltern nicht ersetzen.

Die Stimme ist der Sitz der Persönlichkeit. Singen ist die „erste“ Muttersprache und vor der Sprache entwickelt. Babys kommunizieren über Lallgesänge, Laute, Stimmklang, Mimik, Gestik.

Die Erziehung zur Musik ist von höchster Wichtigkeit, weil Rhythmus und Harmonie machtvoll in das Innerste der Seele dringen.
Platon, griechischer Philosoph, 428-347 v.Chr.